→ Foucault (Konklusion von Die Ordnung der Dinge)
Seit dem 17.-18. Jahrhundert (Aufklärung), weil es Wissenschaftlern dann gelingt den Menschen zu definieren in Biologie, Psychologie etc. Er wird als objekt in den Blick genommen. Das gesunde, ungesunde, wahnsinnige und rationale wird definiert.
Der Mensch als selbstbestimmt, lustvolles, aktives Wesen wird absterben. Wir verlieren uns in den Wissenfundamenten und Strukturen der Aufklärung. Wissenschaftler haben immernur Strukturen gefunden, in denen wir nicht Entscheidungsfreiheit haben.
Important
[...] das Ende des Menschen [...] ist nur [...] eine der sichtbaren Formen eines weitaus allgemeineren Sterbens. Damit meine ich [...] den Tod des Subjekts, des Subjekts als Ursprung [...] des Wissens der Freiheit, der Sprache der Geschichte.
– Die Ordnung der Dinge
Beispiel in der Psychologie
Als man sich daran machte, den Menschen als mögliches Objekt des Wissens zu erforschen [...], stieß man auf ein Unbewusstes, das gänzlich von Trieben und Instinkten beherrscht war [...], die absolut nichts mit dem zu tun hatten, was man [...] von der menschlichen Freiheit [...] erwartet hatte.
Beispiel in der Biologie
[...] in der Biologie tragen die Chromosomen bekanntlich [...] sämtliche Informationen, die für die Entwicklung des jeweiligen Lebewesens erforderlich sind.