In einer Kultur, und in einem bestimmten Augenblick, gibt es immer nur eine episteme, die die Bedingungen definiert, unter denen jegliches Wissen möglich ist
– Die Ordnung der Dinge

Episteme definiert also die Grundbedingungen der Wissensproduktion.

Übergang der Episteme

Der Held bei Cervantes, der [...] durch das alleinige Spiel der Ähnlichkeit Schlösser in den Herbergen und Damen in den Bauernmädchen entschlüsselte, machte sich zum Gefangenen, ohne dass er es wußte [...].
– Die Ordnung der Dinge

Er hatte in der beginenden Moderne gelebt, aber immernoch die alte Episteme von Ehrlichkeit und Tugend hochgehalten - macht ihn lächerlich/verrückt aus Sicht moderner Menschen.

Episteme über die Zeit

Episteme der Renaissance (16. Jahrhundert)

In der Renaissance war die Episteme die Repräsentationen und Ähnlichkeit. Alles wird auf Kosmos und Schöpfung rückbezogen.

Sein Fleisch ist eine Scholle, seine Knochen sind Felsen, seine Adern große Flüsse. Seine Harnblase ist das Meer [...].
– Die Ordnung der Dinge

Episteme der Klassik (17.-18. Jahrhundert)

Episteme der Moderne (19. Jahrhundert)

Der Tod des Menschen nach Foucault